Der Winter 1928/29:
Extrem kalte Festlandsluft gelangte im Februar 1929 am Südrand einer skandinavischen Hochdruckzone aus Osten direkt nach Mitteleuropa. Sie brachte in Deutschland am 11. bis zu minus 24 (!) Grad. Damals froren praktisch alle Gewässer in Deutschland zu, (Die Eisfläche auf dem Rhein bestand aus Zusammengefrorenen Eisschollen.) 18 Tage lang war das öffentliche Leben größtenteils lahmgelegt. Der Rhein glich an manchen Tagen einem Rummelplatz.

Die Foto-AK stammt aus Philippsburg am Rhein. Die AK zeigt Spaziergänger auf der zugefrorenen Rheinpromenade mit Schnee. Im Hintergrund die Bevölkerung auf dem Eis, auf dem Weg zur anderen Rheinseite.

Die Foto-Ansichtskarte ist nicht Gelaufen, hat aber einen Blauem Stempel auf der Rückseite von Atelier A. Geissler Philippsburg (Bd.), Tel. 55